7 Tipps für eine volle Heilpraxis

Die Krise geht. Ihr Beruf bleibt.
Wie Sie jetzt die Gelegenheit nutzen können um für die Zukunft gut gerüstet zu sein.
Anregungen aus der Praxis für die Praxis

Wenn Ihr beruflicher Erfolg nur von Ihrer fachlichen Expertise abhängen würde, das wäre schön. Doch Sie kommen nicht drum herum: auch das Marketing spielt eine Rolle. Und dies will ab und an überprüft sein. Vielleicht ist genau jetzt die richtige Zeit dafür.

Betrachten Sie einmal Ihre Praxis von außen: stimmen Inhalt und Form noch überein? Sind Sie aus Ihren Schuhen gar ein Stück hinausgewachsen? Dann kommunizieren Sie das!

Wenn ich tagtäglich an einem Schaufenster vorbei gehe, und dieses Schaufenster immer wieder neue und interessante Auslagen bietet, die Menschen im Geschäft mir freundlich und zugewandt erscheinen, dann betrete ich irgendwann relativ sicher auch dieses Geschäft. Es sei denn, es handelt sich um Herrenschuhe.

Ihr Schaufenster könnten folgende Dinge sein:

  • Die eigene Website
  • Eine Facebook-Fanpage oder ein Instagram-Account
  • Der Auftritt bei Xing
  • Der Standort Ihrer Praxis
  • Das Erscheinungsbild Ihrer Praxis
  • Ihre Emailadresse und Signatur
  • Ihr eigenes Auftreten

Ganz klar ist eines: es sollte stimmig sein. Authentisch UND professionell. Die Schuhe, in denen Sie laufen, sollten Ihnen passen.

Dabei lohnt es sich, gründlich vorzugehen. Auch und vielleicht gerade dann, wenn die Zeit schwierig ist und Sie eigentlich nur Ihre therapeutische Arbeit machen wollen.

Schauen Sie auf Ihre Praxis aus der Perspektive derjenigen Patient*innen, die Sie gerne erreichen möchten:

Ist Ihr Standort gut gewählt? In welchem Stadtteil sehen Sie sich? In einer Gemeinschaftspraxis oder eher alleine? Soll es ein Wohnviertel, ein Szeneviertel sein oder eher ein öffentlicher Raum? Wo gehen jene Menschen hin, die Sie gerne als Patient*innen anziehen möchten?

Und wenn Sie dann die eigenen Räume gefunden haben: Wie soll die Innenausstattung sein? Wenn Sie bestimmte Patient*innen im Sinn haben, – wo würden diese sich gut aufgehoben fühlen? Sicherlich ist ein freundliches, warmes und dennoch eher nüchternes Ambiente oft das geeignete.  Ein frischer Blumenstrauß schadet nie. Ihre Patient*innen sollen sich mehr als wohlfühlen: sie sollen Vertrauen fassen.

Planen Sie Ihre Website zuerst inhaltlich. Was ist Ihre Botschaft? Haben Sie bestimmte Schwerpunkte, die Sie anbieten wollen? Nehmen Sie eher die Haltung eines Problemlösers ein und scheuen Sie sich eher davor, den eigenen Bauchladen vor sich herzutragen.

„Mein Angebot: Blutegel, Schröpfen, Baunscheidtieren etc“

ist für die meisten Menschen nicht hilfreich. Ihren Interessent*innen drückt der Schuh. Sie haben meistens ein sehr konkretes Anliegen:

„ich habe Fructoseintoleranz“

und wollen wissen, ob Sie sich damit auskennen.

Planen Sie auf Ihrer Website einen Blog mit ein. Und das Gute daran: schreiben Sie ihn auch. Damit geben Sie mehr als Ihr Wissen zu erkennen: Menschen erfahren ein Stück mehr, wer Sie sind und wie Sie denken, sprechen, fühlen.

Bauen Sie eine Facebook Praxisseite auf. Informieren Sie hier über interessante Gesundheitsthemen, die in Ihrer Praxis eine Rolle spielen. Gestalten Sie auch diesen Auftritt so, dass Sie als Person dabei sichtbar werden. Sie können hier auch Ihre Blogbeiträge einpflegen und damit Besucher auf Ihre Website locken.

Prüfen Sie gut, ob Sie Ihr Logo selbst bauen (was Ihnen so besonders gut gefällt an Farbe und Form) oder ob Sie eine Agentur beauftragen, Ihren gesamten Auftritt zu entwerfen. Ja, das kostet Geld. Und spart eine Menge im Nachgang. Sie können auf jeden Fall zwischendurch mit kleinem Geld selbst einen Flyer bauen. Doch wenn der Grundstock klar ist und bei allem angelegt wird, dann bringen Sie ein klares und konzentriertes Bild nach außen.

Kurz und gut: es kommt auf die Haltung an, die Sie einnehmen.

Nochmals:

Lernen Sie, von der anderen Richtung aus zu denken, nämlich aus der Perspektive Ihrer Wunschpatient*innen.  

Und werden Sie im besten Sinne professionell. Das muss nicht anstrengend sein, manchmal ist es nur ein Klick, den es im Kopf machen darf. Sie haben als Therapeut*in halt einfach keinen nine-to-five-job. Sie sind im besten Sinne Selbst Ständig.

Zu guter Letzt: Spielen Sie mit. Vernetzen Sie sich. Bringen Sie sich ein und nennen Sie dabei Ihren Namen und Beruf. Bei uns gab es (vor Corona – und sicherlich danach auch wieder) einen Unternehmerinnenstammtisch, gesponsert von der IHK. Mit interessanten Beiträgen und anschließender Diskussion und get-together. Da war ich immer. Es hat mir nicht direkt Patienten gebracht. Doch wurde ich dadurch auf jeden Fall sicht- und greifbar. Und solche Netzwerke, auch gerade für selbständige Frauen, gibt es einige.

Denn wer schon einen so wunderbaren Beruf hat, sollte auch eine volle Praxis haben.

Die Krise geht. Ihr Beruf bleibt.

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